ABUS K-Burglary Brochure

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K-EINBRUCH E INE INIT I AT I V E DE R P OLI ZE I

Kampagne zum Einbruchschutz

INHALTSVERZEICHNIS K-EINBRUCH

  • 3 K-Einbruch
  • 4 Einbruchzahlen So "tickt" der Einbrecher
  • 6 Tipps zum Schutz
  • 8 Die Eingangstür Türsicherheit
  • 10 Fenstersicherheit Absicherung der Fenster

K-Einbruch – die Kampagne zur Einbruchprävention

Die Anzahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland ist nach wie vor auf einem hohen Niveau. Die Kampagne K-Einbruch bringt Ihnen diese Thematik näher und gibt Ihnen Tipps, wie Sie Einbrüche verhindern können.

Jedes Jahr im Herbst findet am Tag der Zeitumstellung der "Tag des Einbruchschutzes" mit vielen Aktionen statt, um über Einbruchschutz zu informieren und Sicherheitsempfehlungen zu geben.

K-Einbruch ist eine Initiative der Polizei, gemeinsam mit Kooperationspartnern aus der Versicherungswirtschaft, Industrieverbänden und Errichterfirmen. Der deutsche Bundesinnenminister ist Schirmherr von K-Einbruch. ABUS unterstützt diese Kampagne als Premiumpartner. Sicherheitstechnik und die polizeiliche Aufklärungsarbeit wirken. Seit 2016 verzeichnete die Polizei einen Rückgang der Wohnungseinbruchdiebstähle.

HOHE EINBRUCHZAHLEN

Anzahl Wohnungseinbruchdiebstähle insgesamt:

116.540 Fälle (Vergleich 2016: 151.265). Dies ist ein Rückgang um knapp 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Sicherheitstechnik zeigt Wirkung: 45 Prozent der versuchten Wohnungseinbrüche scheitern an vorhandenen Zusatzsicherungen.

So "tickt" der Einbrecher – Wohnungseinbrüche in Deutschland

Die meisten Einbrüche geschehen nachts? Und vor allem in den Sommerferien haben Einbrecher "Hochsaison"?

Das stimmt so nicht! Wie die Kölner Studie 2011 belegt, treiben Einbrecher vor allem in der dunklen Jahreszeit ihr Unwesen. Das Polizeipräsidium Köln verzeichnet vor allem freitags und samstags vermehrt Einbrüche. Und nicht etwa nachts, sondern zwischen 14 und 20 Uhr.

ENTWICKLUNG DER EINBRÜCHE IN DEUTSCHLAND 2017

© ABUS | Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik 2017

M AC HE N SIE E S E IN - BREC HE RN S C HWE R

Tipps zum Schutz

  • ⋅ Schließen Sie beim Verlassen Ihres Zuhauses immer zweifach ab.
  • ⋅ Schließen Sie Fenster bzw. Fenstertüren immer, wenn Sie nicht zu Hause sind – auch wenn es nur für kurze Zeit ist.
  • ⋅ Beleuchten Sie schlecht sichtbare, einbruchgefährdete Bereiche.
  • ⋅ Die Bepflanzung an Ihrem Haus sollte nicht zu dicht sein, damit Einbrecher nicht unbeobachtet zur Tat schreiten können.
  • ⋅ Beseitigen Sie Einstiegshilfen, mit denen höhere Fenster erreicht werden können.
  • ⋅ Achten Sie auf verdächtige Situationen, Fremde im Haus oder auf dem Nachbargrundstück.
  • ⋅ Geben Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit, z. B. auf Ihrem Anrufbeantworter oder in sozialen Netzwerken.

Bei 45 Prozent der Einbruchversuche bleibt es beim Versuch. Der wichtigste Grund dafür: mechanische Sicherheitseinrichtungen

Bei ungesicherten Fenstern und Türen reicht oft ein her kömmlicher Schraubendreher, um sie zu öffnen. Haupt angriffsziele der Einbrecher sind nach Untersuchungen der Polizei Fenster und Balkontüren bei Einfamilienhäusern. Bei Mehrfamilienhäusern kommen die Täter durch die Eingangstür.

Zusatzelemente erhöhen den Einbruchschutz Ihrer eige nen vier Wände effektiv – Türen und Fenster lassen sich beispielsweise nicht mehr einfach aufhebeln. Wer nach kurzer Zeit nicht erfolgreich ist, gibt in der Regel auf. Die Investition in guten Einbruchschutz lohnt sich also.

DIE EINGANGSTÜR

Der Zugang zu Ihrem Zuhause

Die Eingangstür ist neben Fenstern und Terrassentüren ein beliebter Einstiegsweg für ungebetene Gäste. Fast alle Türen können nachträglich mit einbruchhemmenden Sicherungselementen abgesichert werden. Vergessen Sie nicht, auch Ihre Nebeneingangstüren gegen unbefugten Zutritt abzusichern.

Diese Sicherungselemente bieten Ihnen nicht nur den Schutz gegen Einbrüche, sondern zusätzlich noch Anwesenheitsschutz. Dieser kann Sie vor Raubüberfällen in den eigenen vier Wänden, Trickbetrug oder zwielichtigen Geschäften an der Haustür bewahren.

Türsicherheit – Schutz gegen ungebetene Gäste

Bei der Türsicherheit wird zwischen dem Basisschutz und der mechanischen Grundsicherung unterschieden.

Zu dem Basisschutz zählen Sicherheits-Schließblech, Türzylinder und Sicherheits-Schutzbeschlag. Sinnvoll ist es, wenn hier das Schließblech in der Mauer verankert wird. Der Türzylinder sollte passgenau und mit Not- und Gefahrenfunktion sowie Sicherungskarte ausgestattet sein. Der Sicherheits-Schutzbeschlag sollte außen keine sichtbaren Schrauben haben. Mit diesen Elementen erreichen Sie beim Basisschutz die einbruchhemmende Wirkung. Zur richtigen Absicherung Ihrer Eingangstür und aus versicherungstechnischen Gründen sollte der mechanische Grundschutz gegeben sein. Wichtig ist dafür der Einsatz von zertifizierten und anerkannten Nachrüstsicherungen, z. B. Panzerriegel.

So sind Sie optimal gegen ungebetene Gäste geschützt.

Die Eingangstür

Einbrüche durch Eingangstüren | Quelle: Kölner Studie 2011

Türsicherheit

FENSTER-SICHERHEIT

Maßnahme Nr. 1 gegen Einbrecher

Wussten Sie, dass Fenster und Terrassentüren bei Wohnungseinbrüchen die Haupteinstiegsöffnungen sind? Sowohl in gekipptem, aber auch in geschlossenem Zustand lassen sich handelsübliche Fenster in Sekundenschnelle aufhebeln.

Das gilt nicht nur für das Erdgeschoss. Auch ins Obergeschoss wird eingebrochen. Dazu nutzen die Täter einfach vorhandene Kletterhilfen, um nach oben zu gelangen. Die Polizei empfiehlt daher, die erste Etage genauso wie das Erdgeschoss abzusichern.

Fast alle Fenster lassen sich auch nachträglich mit Zusatzprodukten absichern. Schließen Sie immer alle Fenster, wenn Sie das Haus verlassen – auch wenn es nur für kurze Zeit ist.

Absicherung der Fenster – immer auf beiden Seiten

Bei der Absicherung Ihrer Fenster sollten Sie nicht nur auf die Schließseite achten, sondern auch an die Scharnierseite denken.

Grundsätzlich gilt: Die Sicherungen sollten gut um das Fenster verteilt und die Montagepositionen auf die Zugänglichkeit von außen abgestimmt sein.

Hier können schon kleine Änderungen einen zusätzlichen Sicherheitsgewinn bedeuten.

Ideal sind je nach Größe der Fenster drei Sicherungspunkte, die den Gelegenheitstäter draußen halten. Als Faustformel lässt sich festhalten: ein Sicherungspunkt pro laufendem Meter.

Je nach Montagesituation bieten sich verschiedene Möglichkeiten zur Absicherung Ihrer Fenster und Terrassentüren. Auch bei den Produkten zur Absicherung der Fenster sollten Sie auf die Zertifizierung achten.

Fenstersicherheit

Einbrüche durch Fenster, Balkon- und Terrassentüren | Quelle: Kölner Studie 2011

Absicherung der Fenster

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